elea blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück und gewinnt eine hochkarätige zusätzliche Wissensbasis

22. Dezember 2017

Die elea Foundation for Ethics in Globalization kann im elften Jahr ihres Bestehens nicht nur im Hinblick auf ihre Partnerschaften mit sozialen Unternehmen und die Entwicklung ihrer Organisation, sondern auch hinsichtlich des Vertrauens ihrer philanthropischen Investoren auf erfolgreiche Monate zurückblicken.

Bereits in der ersten Jahreshälfte konnte elea ihr Portfolio mit drei attraktiven Investitionen weiter aus­bauen mit dem Ziel, die vorhandene Erfahrung in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen aktiv einzubringen und durch professionelle Unterstützung im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammen­arbeit einen substan­tiellen Mehrwert bezüglich Impact zu schaffen. awamo bietet unregu­lierten Finanzinstitutionen in Uganda mit einer innovativen FinTech-Software eine «digitale Lösung» für einen vereinfachten Kredit­ver­gabe­prozess an und stimuliert so unternehmerische Aktivitäten in einer von Armut gezeichneten Region. Copia ist im Bereich «informeller Detailhandel & Versorgung ländlicher Gebiete» aktiv. Durch den effizien­ten Einsatz mobiler Technologieplattformen baut das Unternehmen ein rasch wachsendes Distributions­netzwerk auf, das auch Menschen in abgelegenen Regionen Kenias einen Zugang zu innovativen und ihren Alltag erleichternden Produkten ermöglicht. Ebenfalls in Kenia befähigt Digital Divide Data benach­teiligte Jugendliche durch gezielte «Ausbildung in praktischen Fähigkeiten» auf dem Gebiet der Informa­tions­technologie dazu, am globalen Trend der Digitalisierung zu partizipieren.

«Aus unseren bestehenden Partnerschaften ist insbesondere jene mit Angaza Design hervorzuheben; sie zeigt, wohin eine gemeinsame Reise führen kann», erklärt Stefan Kappeler, Project Leader bei elea, und ergänzt: «Das Unternehmen, das mittlerweile über zweihundert­tau­send Menschen mit niedrigem Einkommen den Zugang zu Solargeräten mittels Pay-As-You-Go-Techno­logie ermöglicht hat, ist zu einer festen Grösse herangewachsen und konnte im Oktober neues Wachs­tums­kapital von kommerziellen und Impact-Investoren aufnehmen.»

eleas UnternehmerInnen sehen sich auf ihrem Weg immer wieder mit schwierigen Heraus­forderungen konfrontiert. Politische Entwicklungen, wie zum Beispiel in den vergangenen Monaten in Kenia oder Simbabwe, mit ihren oft erheb­lichen negativen Auswirkungen auf das Tagesgeschäft, lassen sich dabei leider kaum beeinflussen. Adrian Ackeret, Project Leader bei elea, betont: «Bei unter­nehmerischen Problemen hingegen können und wollen wir uns aktiv einbringen. So hat unser Team B’Ayoba bei schwierigen Restrukturierungs­massnahmen geholfen, mit BagoSphere eine neue Strategie erarbeitet und Dharma Life dabei unterstützt, einen Liquiditäts­engpass zu überwinden.»

Mit der Berufung von Frau Prof. Vanina Farber auf den elea Chair for Social Innovation und an das Center for Social Innovation an der IMD Business School in Lausanne, für welche Peter und Susanne Wuffli 2015 neue Mittel in Aussicht gestellt haben, gewinnt elea eine zusätzliche «Wissens­basis». Peter Wuffli, Gründer von elea und Präsident des Stiftungsrates, ist überzeugt: «Prof. Farber wird im Bereich der Wirkung unternehmerischer Aktivitäten und marktwirtschaftlicher Mecha­nismen zur Lösung gesellschaftlicher Probleme forschen und lehren und damit einen grund­sätzlichen Beitrag zur Arbeit von elea in der Bekämpfung von absoluter Armut leisten.»

Sehr dankbar ist elea den Mitgliedern ihres philanthropischen Investorenkreises für das grosse Vertrauen und die wertvolle materielle und ideelle Unter­stützung. «Sowohl das erfreuliche Wachstum als auch die Kontinuität, die elea seitens ihrer philanthropischen Investoren erfahren darf, schaffen eine wichtige Voraussetzung für die Umset­zung unterneh­merischer Modelle zur Armutsbekämpfung vor Ort sowie die stetige Weiterentwicklung unserer Organisa­tion», so Andreas Kirchschläger, CEO von elea.

Auch seitens des elea-Teams gibt es positive Entwicklungen. Im vergangenen Jahr konnte elea fünf sehr qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeitende für zeitlich begrenzte Projekt­einsätze ge­win­nen und, teilweise auch direkt bei ihren Projektpartnern vor Ort, einsetzen. Des Weiteren verstärkt Aleksandar Buneta, nach fünf Jahren als Head of IT in Teilzeit, nun das elea Team zusätzlich auch als Associate bei seiner Projekt­arbeit. Neben einem Wechsel in der Assistenz der Geschäftsführung wird auch Janik Porzelt elea per Ende Jahr verlassen, um sich einer neuen Tätigkeit zu widmen. Das gesamte Team ist Myrta Meichtry und Janik Porzelt sehr dankbar für ihr grosses Engagement und die wertvolle Unterstützung und wünscht ihnen alles Gute für ihre neuen Aufgaben. Und es freut sich, Jutta Schläpfer-Elsässer, die bereits im Rahmen des St. Gallen Symposiums eng mit Andreas Kirchschläger zusammengearbeitet hatte, bei elea zu begrüssen.

In einer Zeit, in der Debatten vermehrt mit populistischen Thesen geführt werden und Ideen nationaler Abschottung auf Anklang stossen, werden insbesondere die negativen Folgen der Globalisierung thema­tisiert. «Wir arbeiten an der Realisierung von Chancen einer ethischen Globalisierung», erklärt Andreas Kirchschläger. Für einen vertieften Einblick in die elea Investitionsphilosophie weist elea auf den im Herbst publizierten Buch­beitrag «Conscious and Ethical Investing» hin. Mit Blick auf das kommende Jahr hält Andreas Kirchschläger fest: «Als philanthropische Impact-Investorin sehen wir unsere Verant­wor­tung und Aufgabe darin, ausgewählten sozialen Unternehmen bei der Etablierung unterneh­merischer Modelle mit Risiko­kapital und strate­gischer Unterstützung zur Seite zu stehen und sie auf nächste Wachstums­schritte vorzubereiten. Wir freuen uns über den erzielten Impact unserer Arbeit im vergan­genen Jahr, sehen uns aber weiterhin erst in einer frühen Phase eines langen, anspruchsvollen Weges.»

elea bekämpft absolute Armut mit unternehmerischen Mitteln. Als professioneller und aktiver philanthropischer Investor unterstützt elea soziale Unternehmen und unternehmerische Organisationen darin, nachhaltige und messbare Wirkung zu erzielen. Um ihre Partner in eine selbständige und unabhängige Zukunft zu führen, stellt elea nicht nur Kapital zur Verfügung, sondern auch betriebswirtschaftliches Know-how, Coaching und Zugang zum elea Netzwerk. elea versteht sich dabei als eine wachsende Gemeinschaft von sozial engagierten Unternehmern und philanthropischen Investoren.

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