elea Foundation definiert Handlungsfelder und investiert in Projekte

22. Dezember 2009

Im zweiten Jahr der operativen Tätigkeit erzielte die elea Foundation for Ethics in Globalization deutliche Fortschritte im Aufbau der Stiftung. Das vierköpfige elea-Team sammelte Erfahrungen durch Arbeit und Kontakte in drei verschiedenen Weltregionen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen definierte die Stiftung Themenfelder des Engagements und baute eine Zusammenarbeit mit einzelnen Partnerorganisationen auf. Die elea Foundation engagiert sich für ihre Mission, Menschen mit weniger als zwei US-Dollar Tageseinkommen einen Zugang zu Globalisierungschancen zu verschaffen und damit einen Beitrag zur Verbesserung ihrer Lebensumstände zu leisten.

Rund 120 Investitionsanfragen wurden 2009 an die Stiftung herangetragen. Zwei Dutzend der Projekte lagen im Rahmen des Stiftungszweckes und wurden vom elea-Team sorgfältig geprüft. Daraus tätigte elea sieben Investitionen mit Fokus auf drei Themengebieten: der entwicklungsfördernden Anwendung erneuerbarer Energie, dem biologischen Anbau und fairen Handel von Agrarprodukten und der Berufsausbildung von benachteiligten Jugendlichen. Andreas Kirchschläger, elea-Geschäftsführer: «Diese Konzentration wächst aus unserer Überzeugung, dass hier die unternehmerische Aktivität ein besonders grosses Wirkungspotential entfalten kann.» Geographisch decken die elea-Investitionen nun Länder in allen drei südlichen Weltregionen ab: Kolumbien und Bolivien, Kamerun und Madagaskar sowie Indien und Thailand.

Solide Basisarbeit in einem komplexen, vielschichtigen Umfeld

Die Engagements unterscheiden sich neben ihrer Thematik und der geografischen Lage auch in der Form der Zusammenarbeit: Diese reicht von einmaliger Aufbauinvestition über mehrjährige Projektunterstützung bis zur Beteiligung an einer auf soziale und wirtschaftliche Profitabilität ausgerichteten Venture-Philanthropy-Unternehmung. Die Projektpartner sind kleine Netzwerke vor Ort, grosse internationale NGO und geographisch oder thematisch spezialisierte Unternehmen und Organisationen. Gemeinsamer Nenner bleibt der unternehmerische, auf Wirkung und Wirtschaftlichkeit ausgerichtete Ansatz, ein glaubwürdiges Team engagierter Persönlichkeiten und die Möglichkeit für elea, einen konkreten Beitrag zu leisten, der über eine rein finanzielle Unterstützung hinausgeht. Peter Wuffli, Stiftungsgründer und Präsident: «Wir erfahren unsere Tätigkeit in diesem komplexen und vielschichtigen Feld als oft erschütternd, aber auch faszinierend. Sie kann grosse persönliche Befriedigung verschaffen. Angesichts der enormen Herausforderungen mahnt sie aber auch zur Bescheidenheit. Wir betrachten es als grosses Privileg, uns mit passionierter Überzeugung für die Umsetzung einer Idee zu engagieren, die konkrete, sichtbare und für einige Tausend Menschen relevante, positive Wirkung erzeugt.»

elea will mit gezielten Initiativen die Situation von Betroffenen globaler Veränderungsprozesse nachhaltig und spürbar verbessern. Im Vordergrund steht die Unterstützung von gemeinnützigen, unternehmerisch ausgerichteten Projekten für ärmste Bevölkerungsschichten – mit eigenem Kapital und in der Zusammenarbeit mit weiteren philanthropischen Investoren.

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