elea Foundation feiert ihr fünfjähriges Jubiläum

31. Dezember 2013

Vor fünf Jahren hat die elea Foundation for Ethics in Globalization ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Nicht ohne Stolz blickt sie nun zurück auf diese ersten ereignisreichen Jahre, geprägt von mehr als einem Dutzend erfolgreicher unternehmerischer Investitionen zur Bekämpfung der Armut in Entwicklungsländern, 88‘000 gesammelten elea Impact Punkten, dem Aufbau von wertvollen Partnerschaften sowie dem Wachstum der Stiftung selbst.

Durch ihre Investitionen konnte die elea Foundation in den letzten Jahren mit ihren Projekten rund 88‘000 Impact Punkte realisieren. Allein im letzten Jahr reisten elea Teammitglieder unter anderem nach Bolivien, Kolumbien, Peru, Burkina Faso, Kenia, Südafrika, Indien und Thailand, um gemeinsam mit den Partnern vor Ort neue Ideen und Engagements zur Armutsbekämpfung zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Auch tätigte die Stiftung zwei spannende neue Investitionen, von denen sie sich einen nachhaltigen Social Impact erwartet. Bei der ersten handelt es sich um Coffee Circle, ein Unternehmen, das Hochqualitäts-Kaffee aus Äthiopien mit einem innovativen Konzept über das Internet vertreibt, so neue Zielgruppen erschliesst und die Lebensverhältnisse der Kaffeebauern nachhaltig verbessert. Die zweite Investition, Angaza Design, entwickelte ein über Mobiltelefone gesteuertes „Pay-As-You-Go"-System, das auch Menschen aus ärmsten Bevölkerungsschichten den Zugang zu technischen Produkten wie beispielsweise Solarlampen erschwinglich macht.

Aufgrund der praktischen Projekterfahrungen der letzten Jahre fühlt sich die elea Foundation in ihrem thematischen Fokus bestärkt, der auch weiterhin bei der Förderung neuer Technologien, Berufsbildung und globalen Wertschöpfungsketten liegen wird: Neue Technologien, insbesondere auf Basis der zunehmend auch in Entwicklungsländern weit verbreiteten Mobiltelefonie, haben eindrückliches Potential für breit angelegte Armutsbekämpfung. Die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten für bessere und gesichertere Einkommenschancen von Jugendlichen und Erwachsenen ist ein hoch relevantes, aber auch anforderungsreiches Betätigungsfeld. Und aufgrund der steigenden Nachfrage westlicher Konsumenten nach ethisch hergestellten Produkten sieht die Stiftung auch in der Erschliessung von globalen Marktchancen grosse Entwicklungsmöglichkeiten und Potential zur erfolgreichen Unterstützung der lokalen Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Armutsregionen.

Auch wenn die Arbeit der elea Foundation reich an Höhepunkten ist, gibt es doch zuweilen ernüchternde Momente: Die Implementierung von Projekten dauert meist länger und ist schwieriger als ursprünglich angenommen. Die Probleme sind oft unkalkulierbar, komplex und haben häufig mit Faktoren zu tun, die ausserhalb des Einflussbereichs der Stiftung liegen. Peter Wuffli, Stiftungsgründer und Präsident, ist jedoch überzeugt: „Solche Erfahrungen fordern heraus und spornen uns an, immer wieder Neues zu lernen, aber auch realistische Erwartungen zu pflegen. Und sie machen das Erreichte umso wertvoller: Jeder erfolgreiche Schritt im Kampf gegen die Armut motiviert unglaublich und macht Mut für den nächsten."

Über das Projektmanagement hinaus akzentuierte die elea Foundation im letzten Jahr ihr Profil im Sektor der unternehmerischen Philanthropie. Neben einer Reihe von Fachvorträgen und einem intensiv geführten Austausch mit Unternehmen, Investment-Netzwerken und akademischen Institutionen hat die Stiftung ihre extern revidierte Methode zur systematischen Wirkungsmessung weiter verfeinert und über verschiedene Plattformen publiziert.

Auch auf Organisationsebene hat sich im letzten Jahr einiges bewegt. Das elea Team ist mit dem Engagement von Nicole Adler und Adrian Ackeret auf insgesamt sieben Professionals gewachsen, und die Stiftung hat neue Büroräumlichkeiten bezogen, um ihren Wachstumsbedürfnissen und -perspektiven Rechnung zu tragen. Das Interesse philanthropischer Investoren an der Arbeit der elea Foundation und ihrem elea Philanthropic Investment Management hat es der Stiftung zudem ermöglicht, bei zunehmender Investitionstätigkeit das Organisationskapital in den letzten zwölf Monaten erstmals seit Stiftungsgründung stabil zu halten. Andreas Kirchschläger, Geschäftsführer, zeigt sich zufrieden: „Diese für uns ausserordentlich wichtige und erfreuliche Tatsache sehen wir als Indiz dafür, dass sich unser Modell als wirkungsorientiertes Institut der unternehmerischen Philanthropie zu bewähren scheint, und dass die elea Foundation ihrem unternehmerischen Ziel näher kommt, nicht nur in wirtschaftlich nachhaltige Projekte zu investieren, sondern auch selbst als Organisation nachhaltig zu werden."

elea Foundation will mit gezielten Initiativen die Situation von Betroffenen globaler Veränderungsprozesse nachhaltig und spürbar verbessern. Im Vordergrund steht die Unterstützung von gemeinnützigen, unternehmerisch ausgerichteten Projekten für ärmste Bevölkerungsschichten - mit eigenem Kapital und in Zusammenarbeit mit weiteren philanthropischen Investoren.

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