Wo ist elea engagiert?

Portfolio

Globale Diversifikation, thematischer Fokus

elea investiert in Afrika, Asien und Lateinamerika zielgerichtet in soziale Unternehmen und unternehmerische Projekte, die in Gegenden der Welt, in denen das Pro-Kopf-Einkommen im Durchschnitt weniger als USD 2 pro Tag beträgt, zu einer langfristigen und überprüfbaren Verbesserung der Lebensverhältnisse beitragen. Dabei fokussieren sich die Investitionen auf vier Themenbereiche: Digitale Lösungen, Ausbildung in praktischen Fähigkeiten, globale landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten sowie informeller Detailhandel & Versorgung ländlicher Gebiete.

Digitale Lösungen
Digitale Lösungen haben das Potential, gleichzeitig und ohne Mehrkosten Tausende Menschen zu erreichen. Jederzeit und auch für die Ärmsten verfügbare Kommunikationskanäle und effiziente Prozesse stimulieren unternehmerische Aktivitäten und tragen positiv zur Entwicklung bei. elea unterstützt soziale Unternehmen und unternehmerische Organisationen, die digitale Lösungen entwickeln und in Entwicklungsländern anwenden und dadurch neue ökonomische Chancen und Arbeitsplätze für Menschen in absoluter Armut schaffen.

Ausbildung in praktischen Fähigkeiten
Berufsausbildungsprogramme und Initiativen, die praktische Kompetenzen vermitteln, eröffnen ökonomisch benachteiligten Menschen eine dauerhafte Chance, ihre Existenz zu sichern, ein unabhängiges Leben in Würde zu führen und sich Schritt für Schritt aus der Armut zu befreien. elea investiert in unternehmerische Projekte und soziale Unternehmen, die nachfrageorientierte Angebote für benachteiligte, aber motivierte Jugendliche anbieten. Fokus der Ausbildung ist dabei das Erlernen praktischer Fähigkeiten, die sich direkt im Arbeitsalltag anwenden lassen.

Globale Wertschöpfungsketten für Agrarprodukte
In Entwicklungsländern bestreiten mehr als 70% der Menschen ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft, viele davon in Subsistenzwirtschaft. Es besteht ein dringendes Bedürfnis nach unternehmerischen Lösungen, die Kleinbauern helfen, ihre Produktion zu erhöhen und die Qualität ihrer Ernte im Einklang mit ökologischen Standards und fairem Handel zu steigern. Von elea unterstützte Organisationen helfen Bauern, relevante Fähigkeiten zu erlernen und anzuwenden, sowie verbessern den Zugang zu regionalen und globalen Wertschöpfungsketten und Märkten.

Informeller Detailhandel und Versorgung ländlicher Gebiete
Die Mehrheit aller Güter und Dienstleistungen wird in Entwicklungsländern im informellen Sektor von Kleinhändlern umgesetzt. Innovative Produkte sind in Gegenden, die von absoluter Armut betroffen sind, kaum verfügbar, da es an geeigneter Infrastruktur und effizienten Marktstrukturen fehlt. Für das spärliche Angebot zahlen Kunden zudem oftmals einen kräftigen Aufpreis. elea unterstützt Initiativen, die auf eine Stärkung der einzelnen Händler sowie eine systematische Verbesserung von Einkauf, Vertrieb und Logistik abzielen. Dadurch werden für alle Anspruchsgruppen Möglichkeiten geschaffen, die eigene Wertschöpfung und damit ihre Lebensgrundlage zu verbessern.

  • iCow
    Kenia

    iCow
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Digitale Lösungen

    Erste Investition von elea
    2013

    Partner
    Green Dreams TECH Ltd.

    Green Dreams, ein auf gesellschaftliche Herausforderungen ausgerichtetes Unternehmen mit Sitz in Nairobi, Kenia, hat iCow entwickelt. iCow ist eine innovative Informationsplattform für Fragen rund um Landwirtschaft, die in erster Linie mittels SMS einschlägiges Wissen jederzeit und im ganzen Land verfügbar macht. Kleinbauern erhalten über iCow Ratschläge für Viehzucht und Ackerbau, überwachen ihre Kühe während deren Tragezeit und vernetzen sich mit einer Vielzahl von Dienstleistern im Agrarbereich.

    Mehr erfahren: Machen mich ein paar SMS zu einer besseren Bäuerin?

  • Dharma Life
    Indien

    Dharma Life
    Indien

    Region
    Asien

    Thema
    Informeller Detailhandel und Versorgung ländlicher Gebiete

    Erste Investition von elea
    2015

    Partner
    Gajam India Ltd.

    Dharma Life baut im ländlichen Indien ein Distributionssystem für erschwingliche Alltagsgüter auf, die auf den Bedarf armer Haushalte abgestimmt sind. Das Angebot adressiert Grundbedürfnisse wie Zugang zu sauberer Energie und sauberem Trinkwasser oder Verbesserung der Kleinkinderernährung und der Körperhygiene. Dharma Life rekrutiert lokale Einwohner als Dorfunternehmer (sogenannte Dharma Life Entrepreneurs), bildet sie zu Repräsentanten und Verkäufern von Dharma Life aus, bietet ihnen die Chance auf ein besseres Auskommen und verankert das Produkt- und Dienstleistungsangebot so in den Dorfgemeinschaften.

    Mehr erfahren: Was wollen Konsumenten in indischen Dörfern wirklich?

  • Coffee Circle
    Äthiopien

    Coffee Circle
    Äthiopien

    Region
    Afrika

    Thema
    Globale Wertschöpfungsketten für Agrarprodukte

    Erste Investition von elea
    2013

    Partner
    Circle Products GmbH

    Coffee Circle ist ein dynamisches Startup mit Sitz in Berlin, das von Jungunternehmern mit der Mission gegründet wurde, den weltbesten Kaffee aus Äthiopien nach Europa zu bringen und im Direktvertrieb über das Internet zu verkaufen. Dies ermöglicht eine substantielle Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kaffeebauern in abgelegenen, armen Gegenden Äthiopiens. Coffee Circle kauft den Spezialitätenkaffee direkt von den Bauernkooperativen ein und baut mit ihnen nachhaltige Beziehungen auf Augenhöhe auf.

    Mehr erfahren: Finde ich den besten Kaffee der Welt im Internet?

  • BagoSphere
    Philippinen

    BagoSphere
    Philippinen

    Region
    Asien

    Thema
    Ausbildung in praktischen Fähigkeiten

    Erste Investition von elea
    2015

    Partner
    BagoSphere Pte. Ltd.

    BagoSphere bietet berufspraktische Ausbildungskurse für Jugendliche aus armen Familien auf den Philippinen an. Diese finden dadurch eine Anstellung in der boomenden Call-Center-Branche und können ihr Einkommen auf das Drei- bis Fünffache steigern. Die Kurse werden mehrheitlich über Partnerschaften mit Mikrokreditorganisationen finanziert. Absolventen zahlen ihre Kredite über einen Zeitraum von 12–18 Monate nach dem Berufseinstieg zurück.

  • Copia
    Kenia

    Copia
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Informeller Detailhandel und Versorgung ländlicher Gebiete

    Erste Investition von elea
    2017

    Partner
    Copia Global Inc.


    Copia bringt E-Commerce in arme, ländliche Gebiete. Der effiziente Einsatz mobiler Technologieplattformen dient als Schlüssel zur Skalierung. Copia stützt sich auf ein rasch wachsendes Netzwerk von lokalen Vertretern, die daneben ihre eigenen Kioske, Imbisse, Coiffeurläden oder Schneidergeschäfte betreiben. Sie legen Copias Produktekatalog aus, sammeln Mobile Money Zahlungen und dienen als Auslieferungsstelle. Copia zahlt ihnen Verkaufsprovisionen, was ihnen einen Zusatzverdienst sichert. Die Endkunden gewinnen Zugang zu attraktiven und zuverlässigen Produkten, die in ihren Dörfern zuvor nicht verfügbar waren.

  • awamo
    Uganda

    awamo
    Uganda

    Region
    Afrika

    Thema
    Digitale Lösungen

    Erste Investition von elea
    2017

    Partner
    awamo GmbH

    awamo baut eine technologische Infrastruktur auf, die den unregulierten Finanzmarkt in Entwicklungsländern revolutionieren und dadurch armen Haushalte einen fairen Zugang zu Finanzprodukten sichern soll. awamo stellt Mikrofinanzinstituten (MFIs) ein Kernbankensystem zur Digitalisierung ihres Betriebs zur Verfügung. Durch die Vernetzung der MFIs wird gleichzeitig der Austausch und die Verifizierung von Kreditinformationen ihrer Kunden ermöglicht.

  • Digital Divide Data
    Kenia

    Digital Divide Data
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Ausbildung in praktischen Fähigkeiten

    Erste Investition von elea
    2017

    Partner
    Digital Divide Data


    Digital Divide Data (DDD) ist ein Pionier von „Impact Sourcing“. Mit diesem ökonomisch nachhaltigen Ansatz erhalten benachteiligte Jugendliche die Chance, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. Nach einem spezifischen IT-Training werden sie fest von DDD angestellt und können berufsbegleitend einen höheren Schulabschluss erwerben. DDD bietet mit seiner neuen Cloud-Practice in Kenia als erster Anbieter Amazon Web Service-Lösungen (AWS) in Ostafrika an und schafft damit qualifizierte Arbeitsplätze in der Region. Dadurch baut DDD seine führende Rolle im Bereich des „Impact Sourcing“ weiter aus.

  • M&P Hairdresser Business Skills
    Bolivien

    M&P Hairdresser Business Skills
    Bolivien

    Region
    Südamerika

    Thema
    Ausbildung in praktischen Fähigkeiten

    Erste Investition von elea
    2015

    Partner
    Fundes Bolivia

    Ein zielgerichtetes Ausbildungsprogramm unterstützt kleine Coiffeurläden in Bolivien darin, im Wettbewerb zu bestehen und ihren Besitzern – oft alleinstehenden Müttern – ein Auskommen zu sichern. Neben der Vermittlung grundlegender Aspekte der Betriebsführung wie Buchhaltung und Marketing werden neue Verfahrung und Produkte eingeführt. Professionelle Berater arbeiten während mehreren Monaten eng mit den einzelnen Läden zusammen, um spezifische Massnahmenpläne vor Ort umzusetzen, und helfen beim Aufbau von Ladengemeinschaften zur Verbesserung des Marktauftritts und der Einkaufskonditionen.

  • SSACI Bookkeeping Apprenticeships
    Südafrika

    SSACI Bookkeeping Apprenticeships
    Südafrika

    Region
    Afrika

    Thema
    Ausbildung in praktischen Fähigkeiten

    Erste Investition von elea
    2015

    Partner
    Swiss South African Co-operation Initiative

    Die Swiss-South African Cooperation Initiative (SSACI) ist eine Öffentlich-Private Partnerschaft zur Entwicklung des Ausbildungssektors in Südafrika. Mit diesem innovativen Pilotprojekt führt SSACI zum ersten Mal in Südafrika überhaupt eine duale Berufslehre im Dienstleistungsbereich ein, die armen Highschool-Absolventen einen Berufseinstieg im Buchhaltungsbereich ermöglicht. In Abstimmung mit dem Bildungsministerium schafft das Pilotprojekt die Voraussetzungen dafür, dass duale Berufslehren im Dienstleistungssektor Teil des staatlichen Bildungsangebots werden.

  • B'Ayoba
    Simbabwe

    B'Ayoba
    Simbabwe

    Region
    Afrika

    Thema
    Globale Wertschöpfungsketten für Agrarprodukte

    Erste Investition von elea
    2016

    Partner
    B'Ayoba (Pvt) Ltd

    Gegenwärtig verrotten die meisten Früchte des Affenbrotbaums (Baobab) in Simbabwe als Fallobst, ohne als Nahrungsmittel verwertet zu werden. Gleichzeitig wird das Fruchtpulver in entwickelten Volkswirtschaften immer mehr als Superfood nachgefragt. Im Auftrag von B’Ayoba, einer Nahrungsmittelfirma aus Zimbabwe, sammeln arme Kleinbauern auf dem Land die reifen Früchte und bringen sie in lokale Verarbeitungszentren. Das Fruchtfleisch wird dann am Hauptsitz in Harare weiterverarbeitet und das an Vitamin C, Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium reiche Baobab-Pulver für den Export nach Europa und Nordamerika verpackt.

  • Jazza Centre
    Kenia

    Jazza Centre
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Ausbildung in praktischen Fähigkeiten

    Erste Investition von elea
    2016

    Partner
    Jazza Centre

    Gegründet in 2013, bietet Jazza Centre Slumbewohnern ohne Berufsabschluss in Kenia eine praktische Ausbildung, um eine feste Anstellung als Hausangestellte – beispielsweise als Haushälterin, Kinderbetreuerin, Köchin oder Gärtnerin – zu finden. Jazza Centre stellt die besten Absolventen selbst ein und platziert sie bei Privathaushalten und Unternehmen. Regelmässige Kundenbesuche stellen einerseits sicher, dass die Mitarbeiter von Jazza Centre unter sicheren und professionellen Bedingungen arbeiten und dass ihre Arbeit anderseits hohen Qualitätsansprüchen standhält.

  • Angaza Design
    Weltweit

    Angaza Design
    Weltweit

    Region
    Weltweit

    Thema
    Digitale Lösungen

    Erste Investition von elea
    2013

    Partner
    Angaza Design, Inc.

    Das im Silicon Valley ansässige Technologieunternehmen Angaza Design hat eine innovative Pay-as-you-go-Lösung entwickelt. Diese ermöglicht den Datenaustausch zwischen Kleingeräten wie z.B. preisgünstigen Solarlampen und Mobilfunkanbietern. Die Kunden kaufen ein Produkt für eine Anzahlung von weniger als 5 USD und zahlen den Restbetrag in regelmässgen Ratenzahlungen mittels der Pay-as-you-go-Lösung ab.

  • Mad’Eole Joffre-Ville
    Madagaskar

    Mad’Eole Joffre-Ville
    Madagaskar

    Region
    Afrika

    Thema
    Neue Technologien

    Erste Investition von elea
    2014

    Partner
    Mad'Eole Association & S.à.r.l.

    Seit 2007 unterstützt Mad’Eole Dörfer im Norden Madagaskars dabei, eine preisgünstige, umweltfreundliche und stabile lokale Stromversorgung aus Wind- und Solarenergie aufzubauen. Dieser für das Land neue Ansatz macht die dafür vorteilhaften klimatischen Bedingungen nutzbar. Die Dorfgemeinschaften betreiben die Stromnetze selber und werden bei Installation und Wartung von einem Team bestehend aus in der Schweiz ausgebildeten madagassischen Ingenieuren unterstützt. Mit massgeblicher Unterstützung durch elea hat Mad’Eole bisher Pilotinstallationen in vier Dörfern realisiert und dehnt das Modell nun auf ein weiteres Nachbardorf, Joffre-Ville, aus.

  • Smart Dukas Nairobi
    Kenia

    Smart Dukas Nairobi
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Informeller Detailhandel und Versorgung ländlicher Gebiete

    Erste Investition von elea
    2016

    Partner
    TechnoServe Kenya

    Mit einem umfassenden Trainingsansatz werden Eigentümer kleiner "Tante Emma"-Lebensmittelläden (in Kenia Dukas genannt) in grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen ausgebildet. Sie lernen Basiskenntnisse unter anderem in Buchhaltung, Marketing sowie Kostenrechnung und profitieren von mehreren Dutzend Stunden professioneller Beratung in ihren Läden, die ihnen hilft, einen ladenspezifischen Verbesserungsplan auszuarbeiten und umzusetzen. Ergänzend erhalten die mehreren hundert teilnehmenden Läden einen einheitlichen Kundenauftritt mit der Marke Smart Duka. Das Ziel des Programms ist, die Wettbewerbsfähigkeit der traditionellen Dukas substantiell zu steigern und damit das Auskommen der Ladenbesitzer und ihrer Familien zu sichern.

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