Wo ist elea engagiert?

Portfolio

Globale Diversifikation, thematischer Fokus

elea investiert in Afrika, Asien und Lateinamerika zielgerichtet in soziale Unternehmen und unternehmerische Projekte, die in Gegenden der Welt, in denen das Pro-Kopf-Einkommen im Durchschnitt weniger als USD 2 pro Tag beträgt, zu einer langfristigen und überprüfbaren Verbesserung der Lebensverhältnisse beitragen. Dabei fokussieren sich die Investitionen auf drei Themenbereiche: globale Wertschöpfungsketten, neue Technologien und Berufsausbildung.

Globale Wertschöpfungsketten
70% der in Entwicklungsländern lebenden Bevölkerung, sind in der Landwirtschaft tätig. Deshalb sind unternehmerische Ansätze, welche Landwirte ausbilden und damit helfen, die Produktivität zu erhöhen und die Qualität der Produkte zu verbessern, von grosser Notwendigkeit. Da viele Bauern nach wie vor keinen direkten Zugang zu lokalen, regionalen oder globalen Märkten haben, investiert elea in Organisationen, die ausgewählte Bereiche der (globalen) Wertschöpfungskette optimieren.

Neue Technologien
Erneuerbare Energien oder neue Kommunikationstechnologien sind positive Entwicklungsfaktoren und stimulieren unternehmerische Aktivitäten. elea unterstützt Projekte und Unternehmen, die ländliche Regionen elektrifizieren oder neue und erschwingliche Technologien entwickeln und in den ärmsten Bevölkerungsschichten verbreiten. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen und die Chancen auf eine Verbesserung der Lebensqualität erhöht.

Berufsausbildung
Berufsausbildungprogramme und die Vermittlung von Know-how verhelfen sozial benachteiligten Menschen zur Existenzsicherung und zu einem unabhängigen und würdigen Leben.

  • iCow
    Kenia

    iCow
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Neue Technologien

    Projektdauer
    2013–2017

    Partner
    Green Dreams TECH Ltd.

    Green Dreams, ein auf gesellschaftliche Herausforderungen ausgerichtetes Unternehmen mit Sitz in Nairobi, Kenia, hat iCow entwickelt. iCow ist eine innovative Informationsplattform für Fragen rund um Landwirtschaft, die in erster Linie mittels SMS einschlägiges Wissen jederzeit und im ganzen Land verfügbar macht. Kleinbauern erhalten über iCow Ratschläge für Viehzucht und Ackerbau, überwachen ihre Kühe während deren Tragezeit und vernetzen sich mit einer Vielzahl von Dienstleistern im Agrarbereich.

    Mehr erfahren: Machen mich ein paar SMS zu einer besseren Bäuerin?

  • Dharma Life
    Indien

    Dharma Life
    Indien

    Region
    Asien

    Thema
    Globale Wertschöpfungsketten

    Projektdauer
    2015–2019

    Partner
    Gajam India Ltd.

    Dharma Life baut im ländlichen Indien ein Distributionssystem für erschwingliche Alltagsgüter auf, die auf den Bedarf armer Haushalte abgestimmt sind. Das Angebot adressiert Grundbedürfnisse wie Zugang zu sauberer Energie und sauberem Trinkwasser oder Verbesserung der Kleinkinderernährung und der Körperhygiene. Dharma Life rekrutiert lokale Einwohner als Dorfunternehmer (sogenannte Dharma Life Entrepreneurs), bildet sie zu Repräsentanten und Verkäufern von Dharma Life aus, bietet ihnen die Chance auf ein besseres Auskommen und verankert das Produkt- und Dienstleistungsangebot so in den Dorfgemeinschaften.

    Mehr erfahren: Was wollen Konsumenten in indischen Dörfern wirklich?

  • Coffee Circle
    Äthiopien

    Coffee Circle
    Äthiopien

    Region
    Afrika

    Thema
    Globale Wertschöpfungsketten

    Projektdauer
    2013–2017

    Partner
    Circle Products GmbH

    Coffee Circle ist ein dynamisches Startup mit Sitz in Berlin, das von Jungunternehmern mit der Mission gegründet wurde, den weltbesten Kaffee aus Äthiopien nach Europa zu bringen und im Direktvertrieb über das Internet zu verkaufen. Dies ermöglicht eine substantielle Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kaffeebauern in abgelegenen, armen Gegenden Äthiopiens. Coffee Circle kauft den Spezialitätenkaffee direkt von den Bauernkooperativen ein und baut mit ihnen nachhaltige Beziehungen auf Augenhöhe auf.

    Mehr erfahren: Finde ich den besten Kaffee der Welt im Internet?

  • BagoSphere
    Philippinen

    BagoSphere
    Philippinen

    Region
    Asien

    Thema
    Berufsausbildung

    Projektdauer
    2015–2019

    Partner
    BagoSphere Pte. Ltd.

    BagoSphere bietet berufspraktische Ausbildungskurse für Jugendliche aus armen Familien auf den Philippinen an. Diese finden dadurch eine Anstellung in der boomenden Call-Center-Branche und können ihr Einkommen auf das Drei- bis Fünffache steigern. Die Kurse werden mehrheitlich über Partnerschaften mit Mikrokreditorganisationen finanziert. Absolventen zahlen ihre Kredite über einen Zeitraum von 12–18 Monate nach dem Berufseinstieg zurück.

  • SSACI Bookkeeping Apprenticeships
    Südafrika

    SSACI Bookkeeping Apprenticeships
    Südafrika

    Region
    Afrika

    Thema
    Berufsausbildung

    Projektdauer
    2015–2019

    Partner
    Swiss South African Co-operation Initiative

    Die Swiss-South African Cooperation Initiative (SSACI) ist eine Öffentlich-Private Partnerschaft zur Entwicklung des Ausbildungssektors in Südafrika. Mit diesem innovativen Pilotprojekt führt SSACI zum ersten Mal in Südafrika überhaupt eine duale Berufslehre im Dienstleistungsbereich ein, die armen Highschool-Absolventen einen Berufseinstieg im Buchhaltungsbereich ermöglicht. In Abstimmung mit dem Bildungsministerium schafft das Pilotprojekt die Voraussetzungen dafür, dass duale Berufslehren im Dienstleistungssektor Teil des staatlichen Bildungsangebots werden.

  • B'Ayoba
    Simbabwe

    B'Ayoba
    Simbabwe

    Region
    Afrika

    Thema
    Globale Wertschöpfungsketten

    Projektdauer
    2016–2020

    Partner
    B'Ayoba (Pvt) Ltd

    Gegenwärtig verrotten die meisten Früchte des Affenbrotbaums (Baobab) in Simbabwe als Fallobst, ohne als Nahrungsmittel verwertet zu werden. Gleichzeitig wird das Fruchtpulver in entwickelten Volkswirtschaften immer mehr als Superfood nachgefragt. Im Auftrag von B’Ayoba, einer Nahrungsmittelfirma aus Zimbabwe, sammeln arme Kleinbauern auf dem Land die reifen Früchte und bringen sie in lokale Verarbeitungszentren. Das Fruchtfleisch wird dann am Hauptsitz in Harare weiterverarbeitet und das an Vitamin C, Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium reiche Baobab-Pulver für den Export nach Europa und Nordamerika verpackt.

  • Jazza Centre
    Kenia

    Jazza Centre
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Berufsausbildung

    Projektdauer
    2016–2020

    Partner
    Jazza Centre

    Gegründet in 2013, bietet Jazza Centre Slumbewohnern ohne Berufsabschluss in Kenia eine praktische Ausbildung, um eine feste Anstellung als Hausangestellte – beispielsweise als Haushälterin, Kinderbetreuerin, Köchin oder Gärtnerin – zu finden. Jazza Centre stellt die besten Absolventen selbst ein und platziert sie bei Privathaushalten und Unternehmen. Regelmässige Kundenbesuche stellen einerseits sicher, dass die Mitarbeiter von Jazza Centre unter sicheren und professionellen Bedingungen arbeiten und dass ihre Arbeit anderseits hohen Qualitätsansprüchen standhält.

  • Angaza Design
    Weltweit

    Angaza Design
    Weltweit

    Region
    Weltweit

    Thema
    Neue Technologien

    Projektdauer
    2013–2017

    Partner
    Angaza Design, Inc.

    Das im Silicon Valley ansässige Technologieunternehmen Angaza Design hat eine innovative Pay-as-you-go-Lösung entwickelt. Diese ermöglicht den Datenaustausch zwischen Kleingeräten wie z.B. preisgünstigen Solarlampen und Mobilfunkanbietern. Die Kunden kaufen ein Produkt für eine Anzahlung von weniger als 5 USD und zahlen den Restbetrag in regelmässgen Ratenzahlungen mittels der Pay-as-you-go-Lösung ab.

  • Mad’Eole Joffre-Ville
    Madagaskar

    Mad’Eole Joffre-Ville
    Madagaskar

    Region
    Afrika

    Thema
    Neue Technologien

    Projektdauer
    2014–2018

    Partner
    Mad'Eole Association & S.à.r.l.

    Seit 2007 unterstützt Mad’Eole Dörfer im Norden Madagaskars dabei, eine preisgünstige, umweltfreundliche und stabile lokale Stromversorgung aus Wind- und Solarenergie aufzubauen. Dieser für das Land neue Ansatz macht die dafür vorteilhaften klimatischen Bedingungen nutzbar. Die Dorfgemeinschaften betreiben die Stromnetze selber und werden bei Installation und Wartung von einem Team bestehend aus in der Schweiz ausgebildeten madagassischen Ingenieuren unterstützt. Mit massgeblicher Unterstützung durch elea hat Mad’Eole bisher Pilotinstallationen in vier Dörfern realisiert und dehnt das Modell nun auf ein weiteres Nachbardorf, Joffre-Ville, aus.

  • M&P Hairdresser Business Skills
    Bolivien

    M&P Hairdresser Business Skills
    Bolivien

    Region
    Südamerika

    Thema
    Berufsausbildung

    Projektdauer
    2015–2019

    Partner
    Fundes Bolivia

    Ein zielgerichtetes Ausbildungsprogramm unterstützt kleine Coiffeurläden in Bolivien darin, im Wettbewerb zu bestehen und ihren Besitzern – oft alleinstehenden Müttern – ein Auskommen zu sichern. Neben der Vermittlung grundlegender Aspekte der Betriebsführung wie Buchhaltung und Marketing werden neue Verfahrung und Produkte eingeführt. Professionelle Berater arbeiten während mehreren Monaten eng mit den einzelnen Läden zusammen, um spezifische Massnahmenpläne vor Ort umzusetzen, und helfen beim Aufbau von Ladengemeinschaften zur Verbesserung des Marktauftritts und der Einkaufskonditionen.

  • Smart Dukas Nairobi
    Kenia

    Smart Dukas Nairobi
    Kenia

    Region
    Afrika

    Thema
    Berufsausbildung

    Projektdauer
    2016–2020

    Partner
    TechnoServe Kenya

    Mit einem umfassenden Trainingsansatz werden Eigentümer kleiner "Tante Emma"-Lebensmittelläden (in Kenia Dukas genannt) in grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kenntnissen ausgebildet. Sie lernen Basiskenntnisse unter anderem in Buchhaltung, Marketing sowie Kostenrechnung und profitieren von mehreren Dutzend Stunden professioneller Beratung in ihren Läden, die ihnen hilft, einen ladenspezifischen Verbesserungsplan auszuarbeiten und umzusetzen. Ergänzend erhalten die mehreren hundert teilnehmenden Läden einen einheitlichen Kundenauftritt mit der Marke Smart Duka. Das Ziel des Programms ist, die Wettbewerbsfähigkeit der traditionellen Dukas substantiell zu steigern und damit das Auskommen der Ladenbesitzer und ihrer Familien zu sichern.

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